Newsflash

Rechtschreibung

Die Rechtschreibung nach Duden weicht in der Schweiz teilweise von den Regeln in Deutschland und Österreich ab. Sie finden deshalb viele Lehrmittel zusätzlich als überarbeitete Versionen. Sie sind mit D/A bezeichnet.  

Star Titelbild

Amsel, Drossel, Fink und Star........., wir alle kennen das Kinderlied „Alle Vögel sind schon da“. Wie gut kennen wir die Protagonisten, die besungen werden, z.B. den Star? Gerne wird er auf die Schnelle mit der Amsel verwechselt, unterscheidet sich von ihr aber besonders durch den kurzen Schwanz, das Fehlen des gelben Lidrings und die trippelnden, ruckartigen Bewegungen am Boden.

Star erster Rueckkehrer Futterhaus

Stare überwintern im Mittelmeerraum und in Nordafrika, allerdings gibt es von Jahr zu Jahr mehr Vögel, die den Winter bei uns verbringen. Als einer der ersten Singvögel kehrt er im Februar zurück, manchmal kann man ihn dann am Futterhaus im Garten beobachten.

Ende März geht der Star auf Brautschau, singt aus voller Kehle, dabei sträubt er oft sein Kehlgefieder, „rudert“ mit den Flügeln; das schillernde Kleid und der gelbe Schnabel erregen ebenfalls die Aufmerksamkeit der Weibchen.

Star Brautschau

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Zaunkönig Titelbild


Durch das Unterholz huscht ein kleiner Vogel, man könnte meinen, es handle sich um eine flinke Maus. Bei näherem Hinsehen entpuppt sich die Maus als Zaunkönig. Der Zaunkönig ist 8 bis 13 g schwer; 8 g entsprechen dem Gewicht einer 2-Euro-Münze, 13 g dem eines Fünflibers (Schweizer 5-Franken-Münze). Der Zaunkönig ist ein Winzling mit kurzem Schwanz, der oft steil aufgerichtet wird, mit andern Worten: der kurze Schwanz wird fast immer gestelzt. Bei stärkerer Erregung macht der kleine Vogel knicksende Körperbewegungen. Er kann sich buchstäblich durch sehr enge Zäune zwängen.

Zaunkönig Schwanz


Der Zaunkönig hat eine optimale Tarnfärbung, die Oberseite ist rotbraun, die Unterseite bräunlich weiss mit verwaschener Querbänderung, auch Flügel und Schwanz sind gebändert. Das auffallendste Gefiedermerkmal ist der schwache, bräunlich weisse Überaugenstreif. Männchen und Weibchen unterscheiden sich nicht. In der Fachsprache heisst das, dass es keinen Geschlechtsdimorphismus gibt.

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Osterhase Buona T Osterhase Buona 1


Monika Giuliani hat für die Kinder eine hübsche Osterhasen-Geschichte geschrieben und uns hier zur Verfügung gestellt. Sie handelt vom Osterhasenmädchen Buona, das einen wichtigen Auftrag ausführen darf, aber ganz auf sich selber gestellt ist. Die Kinder lesen, wie es diese Aufgabe meistert und wie es einsehen muss, dass sich weder Frosch- noch Ameiseneier zum Bemalen und fürs Osterfest eignen. Dazu finden wir mehrere Seiten Begleitaufgaben, die das genaue Lesen der Geschichte erfordern.

Zip-Datei zum Download: Osterhase Buona

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Amseltage T Amseltage 1 


In Italien heissen die letzten drei Tage im Januar „i tre giorni della merla“ (die drei Tage der Amsel). Es sollen die kältesten Tage im Jahr sein. Dazu gibt es eine schöne Legende.

Amseltage 2

 

 

Weshalb sind die früher weissen Amseln heute schwarz? Die Geschichte der frierenden und hungernden Amseln steht hier als Leseheft mit Aufgabenblättern für die Unterstufe zur Verfügung - auch in Silbenschrift.

 

 

 

Download: Die drei Tage der Amsel

Bei Maestra Mary finden Sie zudem einige sehr schöne Mal- oder Erzählvorlagen zur Geschichte und bei greenMe.it vielfältige Kunst- und Bastelideen dazu.

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Bergfink Schlichtkleid

Der etwa sperlingsgrosse Bergfink ähnelt seinem nahen Verwandten, dem Buchfinken, ist aber durch die orangefarbene Brust und Schulter leicht von ihm zu unterscheiden. Das Männchen ist im Winter (Schlichtkleid) oberseits dunkel gesprenkelt, der Kopf ist grau, der Schnabel gelb. Das Weibchen weist eine schlichtere Farbtönung auf. Bauch und Schwanzunterseite sind weiss. Auf dem Zug ist er oft mit Buchfinken vergesellschaftet, aber durch den weissen Bürzel (Gefiederpartie im Bereich Rücken/Oberseite Schwanzwurzel) im Flug gut von diesen zu unterscheiden.

Bergfink Weibchen

Der alte Name Nordfink ist eigentlich präziser als die heutige Bezeichnung Bergfink. Das Brutgebiet dieser Art erstreckt sich quer durch die boreale (nördliche) Waldzone von Südnorwegen bis zur Halbinsel Kamtschatka (Russland). Diese Waldzone besteht vor allem aus Nadel- und Birkenwäldern. Skandinavien beherbergt mit 2,5 bis 6,5 Millionen Brutpaaren fast den gesamten Bestand Europas.

Bergfink Prachtkleid

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Peter Wolf T Peter Wolf 5

Bald 100‘000 Mal heruntergeladen wurde das Heft zum musikalischen Märchen von Sergej Prokofjew Peter und der Wolf. Mit den hübschen Bildern von Karin Huber erfreut es sich nach wie vor grosser Beliebtheit.

Nun habe ich es mit interessanten Karteikarten erweitert; dank den QR Codes (auch als Links) können die einzelnen Leitmotive und Instrumente auf Youtube angehört und verglichen werden. Im Fragenkatalog prüfen die Kinder, was sie gelernt haben.

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  • Die Classroom Management-Philosophie bei der Integration von Flüchtlingen II


    Zweiter Teil des Gastbeitrages von Christoph Eichhorn

    Die ersten Tage

    Kind chombosan4

    Die Lehrperson heisst den Schüler an der Klassenzimmertür willkommen. Er wird sich in der Klasse vorstellen und es gibt ein kurzes Kennenlernspiel. Am zweiten Tag hängt die Lehrperson ein schönes Bild vom Herkunftsland des Schülers auf. Die Idee dabei ist, den Kontext rund um den Schüler zu würdigen und für seine Mitschüler als etwas Positives und Wertvolles darzustellen.

    Später fertigt sie nach Rücksprache mit dem Schüler eine Fotographie von ihm an, die ihn dabei zeigt, wie er sich in der Schule wohlfühlt, und sendet es dessen Eltern. Damit will sie seinen Eltern das Gefühl vermitteln, dass es ihrem Kind in der fremden Schule gut geht. Sie ruft auch seine Eltern an, um sich danach zu erkundigen, wie aus Sicht seiner Eltern die ersten Schultage verlaufen sind.

    Später bringt die Lehrperson eine landestypische Süssigkeit mit in die Schule. Diese setzt sie als Belohnung ein, wenn die ganze Klasse, ein bestimmtes Ziel erreicht hat, dass alle gut zusammenarbeiten, d.h. dann auch mit dem neuen Schüler.

    Grosszügig Anerkennung geben

    Fallbeispiel: Bewegungsübungen

  • Die Classroom Management-Philosophie bei der Integration von Flüchtlingen I


    Gastbeitrag von Christoph Eichhorn

    Classroom-Management bietet eine ganze Reihe an Möglichkeiten, um die Integration von Schülerinnen und Schüler mit Fluchterfahrung zu erleichtern. Es gilt als das wirksamste schulische Instrument, Schülerinnen und Schüler mit Verhaltensauffälligkeiten zu integrieren (Hennemann und Hillenbrand, 2010). Der Artikel skizziert einige der wichtigsten Aspekte.

    Gute Beziehung zum neuen Schüler aufbauen

    Kind chombosan1Im Classroom-Management ist klar, dass gute Lehrer-Schüler-Beziehungen die Basis guten Unterrichts sind. Und sie sind kein Zufall. Sondern jede Lehrperson kann die Art ihrer Beziehung zu fast allen ihren Schülerinnen und Schülern durch entsprechendes Vorgehen positiv beeinflussen. Wichtige Ideen sind:
    - der Aufbau einer guten Beziehung beginnt mit der ersten Begegnung mit dem Schüler
    - die Lehrperson geht vom ersten Tag an aktiv auf den Schüler zu, statt zu warten, bis dieser auf sie zu kommt – was im Extremfall lange dauern kann.

    Lehrperson und Schüler lernen sich vor dem ersten Schultag kennen

    Kind chombosan2Während des laufenden Unterrichts besteht nur wenig Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen. Darum bietet sich ein erstes Treffen zwischen Lehrperson und Schüler vor dem ersten Schultag an. Einige der wichtigsten Ziele dabei sind:
    - sich kennenlernen
    - dem neuen Schüler Orientierung und Sicherheit bieten
    - sich wenn möglich einen groben Eindruck von Lernstand des Schülers machen. Dazu gehört natürlich auch herauszufinden, wie gut seine Deutschkenntnisse sind, ob er Erfahrungen mit Hausaufgaben hat und überhaupt in der Lage ist, diese zu bewältigen,

    Das erste Treffen von Lehrperson und Schüler:
  • Die drei kleinen Schweinchen


    Schweinchen T Schweinchen 1

    Neu bei den Lehrmittel Perlen: Die drei kleinen Schweinchen, ein englisches Märchen von Joseph Jacobs.

    Die drei Schweinchen bauen jedes für sich ein Stroh-, Holz- und ein Steinhaus. Sie werden vom Wolf bedroht, dem es gelingt das Stroh- und das Holzhaus umzupusten. Beim Steinhaus hat er keinen Erfolg. Er klettert deshalb durch den Kamin ins Haus und fällt dabei in einen grossen Topf mit heissem Wasser.

    Entgegen der ursprünglichen Fassung werden die beiden Schweinchen mit den Häusern aus Stroh und aus Holz nicht gefressen, sondern können sich ins Steinhaus des dritten Schweinchens retten. Auch der Wolf kommt hier nicht ums Leben, sondern verbrüht sich lediglich und lässt sich nie mehr blicken.

    Wer möchte, kann beim Lesen auf die Moral des Märchens eingehen: Fleiss und harte, gründliche Arbeit lohnen sich, während Bequemlichkeit und leichtlebige Unbeschwertheit Probleme schaffen.

    Der Märchentext ist farbig bebildert, danach können die Kinder die Geschichte zu Ausmalbildern nacherzählen.

    Für kleinere Leser gibt es ein Bilderbüchlein mit kurzen Sätzen in Schwarzweiss (auch in Silbenschrift).

    Schweinchen US T Schweinchen US 1

  • Wir warten auf den Frühling

     
    Linsenmaennchen1

    Lob des Frühlings
    Saatengrün, Veilchenduft,
    Lerchenwirbel, Amselschlag,
    Sonnenregen, linde Luft!
    Wenn ich solche Worte singe,
    braucht es dann noch grosse Dinge,
    Dich zu preisen, Frühlingstag! 

    (Ludwig Uhland, 1787 – 1847)

    Zum morgigen Frühlingsanfang eine hübsche Bastelarbeit: Linsenmännchen von lamaternelledemoustache.net. Weitere Bastelideen auf DLTK-Kids und auf tête à modeler.

  • Knacknuss 328


    Knack328

    Antworten bitte im Kommentar. Für die erste richtige Lösung gibt es 10 Nüsse und für 100 Nüsse einen Preis zu gewinnen. Pro Person ist nur eine Antwort erlaubt. Viel Glück!

  • Der Club der Neunundneunzig


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    Es war einmal ein sehr trauriger König, der einen sehr glücklichen Diener hatte, der stets mit einem breiten Lachen auf seinem Gesicht umherging. „Page“, fragte ihn der König eines Tages, „welches ist das Geheimnis deiner Fröhlichkeit?“

    „Ich habe kein Geheimnis, Herr, ich habe keinen Grund, traurig zu sein. Ich bin froh, dass ich Ihnen dienen kann. Mit meiner Frau und meinen Kindern wohne ich in dem Haus, das mir der Hof zur Verfügung gestellt hat. Ich habe Nahrung und Kleider und hin und wieder eine Münze als Trinkgeld.“

    Der König rief den weisesten seiner Berater zu sich. „Ich will das Geheimnis der Fröhlichkeit des Pagen kennen!“
    „Du kannst das Geheimnis seiner Zufriedenheit nicht kennen. Doch wenn du willst, kannst du es ihm entziehen.“
    „Wie?“
    „In dem du ihn in den Kreis der Neunundneunzig eintreten lässt.“
    „Was bedeutet das?“
    „Tu das, was ich dir sage ...“

    Nach Anweisung des Beraters füllte der König einen Beutel mit neunundneunzig Goldmünzen und liess ihn dem Pagen mit folgender Nachricht überreichen: „Dieser Schatz gehört dir. Geniesse ihn und erzähle niemanden, wie du dazu gekommen bist.“

    Der Page hatte noch nie so viel Geld gesehen und begann ganz aufgeregt die Goldstücke zu zählen: zehn, zwanzig, dreissig, vierzig, fünfzig, sechzig ...
    neunundneunzig! Enttäuscht liess er den Blick über den Tisch gleiten, auf der Suche nach der fehlenden Münze. „Ich wurde bestohlen!“, schrie er. „Ich wurde bestohlen! Gauner!“

    Er suchte erneut auf dem Tisch, am Boden, im Beutel, zwischen den Kleidern, in den Taschen, unter den Möbeln ... aber er fand nicht, was er suchte.

    Auf dem Tisch lag ein Häufchen glänzender Münzen und erinnerte ihn daran, dass er neunundneunzig Goldmünzen besass. Nur neunundneunzig. „Neunundneunzig Münzen. Das ist viel Geld“, dachte er. „Aber mir fehlt eine Münze. Neunundneunzig ist keine vollständige Zahl“, sinnierte er. „Hundert ist eine vollständige Zahl, neunundneunzig nicht.“

    Das Gesicht des Pagen war nicht mehr dasselbe. Es hatte tiefe Furchen und starre Gesichtszüge. Seine Augen waren zusammengepresst und sein Mund war zu einer schrecklichen Fratze verzogen und zeigte die Zähne.

    Er berechnete, wie viele Jahre er arbeiten müsste, um die hundertste Münze zu verdienen, wenn auch seine Frau und seine Kinder mithalfen. Er kam auf zehn bis zwölf Jahre, das müsste gehen. Der Page war in den Kreis der Neunundneunzig eingetreten ...

    Es verging nur wenig Zeit bis der König ihn entliess. Es war kein Vergnügen, einen Pagen um sich zu haben, der stets schlechter Laune war.

    Bruno Ferrero, Qumran2
    Bild: Pixabay, Taken

  • Forschen & konstruieren: Wetter


    Forschen Wetter T  Forschen Wetter 1

    Nachdem die Serie mit den beliebten monatlichen Forscherkarten abgerundet ist, ging ich davon aus, dass nun die Aprilkarten des letzten Jahres wieder zum Einsatz kommen. Da jedoch einige Schüler schon seit einem Jahr diese Aufgaben bearbeiten und noch immer Lust haben, weiter zu forschen, habe ich mir etwas Neues einfallen lassen.

    Diesmal beziehen sich die Aufgabenkarten nicht mehr auf Ereignisse pro Monat, sondern auf ein bestimmtes Thema: Zum April passend drehen sich alle Informationen und Aufträge um das Wetter.

    Forschen Wetter 2

     

    Zudem habe ich die 20 Forscherkarten um 8 „Projektkarten“ erweitert mit Aktivitäten, bei denen die Schüler Hand anlegen und kreativ tätig sein können. Die Aufgaben sind erprobt und Lösungsvorschläge sind dabei.

    Die farbigen Forscherkarten können Sie mehrfach ausdrucken, ausschneiden und laminieren, so dass die Kinder sie zu sich an den Platz nehmen und in Ruhe die Lösungen auf dem passenden Antwortblatt eintragen können. Sie sind ideal für schnelle Schüler und Kinder mit vielseitigen Interessen. Wer schafft am meisten Forscherkarten?

    Download: Forschen und konstruieren: Wetter